22. Mai - 17. September, Schloss Sagan
„Wo ich einst residierte, wo ich Fürstin des Landes war...“
Lebensstationen der Herzogin von Kurland.
Ausstellungsorte: Burg Posterstein (2006), Schloss Valençay (2007), Schloss Ruhental (2008).
Zagan mit 28 000 Einwohnern liegt im südwestlichen Teil der Wojwodschaft Lubskie, im Grenzland der Schlesischen Tiefebene, unweit der so genannten „Niederen Straße“, die vom Westen nach Osten führt
In der einstigen Residenz des Herzogs Peter von Kurland werden mit dieser Ausstellung wichtige Lebensstationen der Herzogin Anna Dorothea von Kurland sichtbar. Bis zum 17. September hatten die Gastgeber somit Gelegenheit haben neben der interessanten deutschen Geschichte auch einiges über den Landkreis Altenburger land zu erfahren.
Unterstützt wurde das Vorhaben wieder von der Bürgerstiftung Altenburger Land.
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Rückblick 2008
22. November
Museum erhält Spendengelder
Bürgerstiftung Altenburger Land und Sparkassenstiftung unterstützen weiterhin Projekte des Museums:
Die öffentliche Übergabe der Spendenbescheide erfolgte im Beisein der Presse, Besuchern und Mitgliedern des Fördervereins im Museum.
8. September
Besuchsreise der Kurlandfamilie
in Posterstein, Tannenfeld, Großstechau und Löbichau
Bildungsfahrt
17. Mai - 26. Mai 2008
3800 km nach Kurland (Lettland) und zurück:
Das Museum stellt sich in Lettland vor:
24. Mai - 31. August, Schloss Ruhental
Wo ich einst residierte, wo ich Fürstin des Landes war...
Lebensstationen der Herzogin von Kurland.
Botschafter des Altenburger Landes unterwegs
Am 24. Mai wurde in der größten barocken Schlossanlage Lettlands die Ausstellung des Museums Burg Posterstein „Wo ich einst residierte, wo ich Fürstin des Landes war“ eröffnet. In der einstigen Residenz der Herzöge von Kurland werden mit der zuvor schon in Posterstein selbst und im französischen Schloss Valencay gezeigten Schau wichtige Lebensstationen der Herzogin Anna Dorothea von
Kurland sichtbar. Eine dieser Stationen sind die Schlösser Löbichau und Tannenfeld, wo die Herzogin zwischen 1794 und 1821 einen bekannten Musenhof unterhielt. Neben den Ausstellungstafeln gibt es nunmehr auch den dazu gehörigen Katalog in einer lettischen Fassung.
Bis zum 1.September werden die zahlreichen Besucher Ruhenthals (200.000 jährlich) so Gelegenheit haben einiges über den Landkreis zu erfahren. Bereits zur Eröffnung kamen fast 2.000 Gäste, unter ihnen die lettische Kulturministerin und der deutsche Botschafter in Lettland. Mit dabei waren auch 16 Vertreter des Museumsvereins Burg Posterstein, die sich speziell für diese Ausstellung auf eine 3800 km lange Reise ins Baltikum begeben
hatten.
Gern griffen die lettischen Museumskollegen den Postersteiner Vorschlag auf, 2011 zum 250. Geburtstag der Herzogin von Kurland eine gemeinsame Ausstellung vor zu bereiten. Dies soll dann ganz im Sinne der Herzogin wiederum ein wahrhaft europäisches Projekt werden.
Unterstützt wurde das Vorhaben von der Bürgerstiftung Altenburger Land und der AVS Auto Scholz GmbH, Gera.
Dank der Unterstützung der Bürgerstiftung Altenburger Land konnte
das Museum im Jahr 2006 erstmals diese Sonderausstellung in Posterstein zeigen. 2007 wurde die Expedition im Schloss Valençay des
ehemaligen Ministers Talleyrand vor 43.000 Besuchern gezeigt.
Das Begleitbuch zur Ausstellung ist nach wie vor im Museum Burg Posterstein erhältlich und kostet 12.00 Euro.
Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt
besucht das Altenburger Land
"Landflucht" in Thüringen
Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Katrin Göring-Eckardt, hat am 27. Februar 2008 bei "Kultur-Tour" durch das Altenburger Land auch der Burg Posterstein einen Besuch abgestattet. Die Politikerin verschaffte sich einen Einblick in die Situation der von Abwanderung und Arbeitslosigkeit geplagten Region. Vor Ort sprach sie mit aktiven und interessierten Bürgern.
In zehn Jahren werden im Altenburger Land rund 20 Prozent weniger Menschen leben, prognostiziert das Thüringer Landesamt für Statistik. Noch immer sucht man hier, wie auch in anderen ländlichen Regionen, nach der zündenden Idee, die "Auswanderung" zu stoppen. Welche Rolle kann dabei die Kultur spielen?
Göring-Eckhardt hat bei ihrem Besuch auch andere Kultur-Zentren besichtigt, wie das Lindenau-Museum Altenburg und Schloss Ponitz. Im Burgkeller der Burg Posterstein fand ein Diskussionsforum mit der Spitzenpolitikerin statt. Die Bürger und die Grünenpolitikerin diskutierten lebhaft über Demografie, Wandel, Kultur und die weitere Entwicklung des Landkreises und schreckten auch vor kontroversen Fragen nicht zurück.
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