Schloss Rundale 2008:

Das Museum stellt sich in Lettland vor:
24. Mai - 31. August, Schloss Ruhental
Wo ich einst residierte, wo ich Fürstin des Landes war...
Lebensstationen der Herzogin von Kurland.
Die Ausstellung wurde im Beisein der lettischen Kulturministerin und des deutschen Botschafters eröffnet.
Botschafter des Altenburger Landes unterwegs
Am 24. Mai wurde in der größten barocken Schlossanlage Lettlands die Ausstellung des Museums Burg Posterstein „Wo ich einst residierte, wo ich Fürstin des Landes war“ eröffnet. In der einstigen Residenz der Herzöge von Kurland werden mit der zuvor schon in Posterstein selbst und im französischen Schloss Valencay gezeigten Schau wichtige Lebensstationen der Herzogin Anna Dorothea von Kurland sichtbar. Eine dieser Stationen sind die Schlösser
Löbichau und Tannenfeld, wo die Herzogin zwischen 1794 und 1821 einen bekannten Musenhof unterhielt. Neben den Ausstellungstafeln gibt es nunmehr auch den dazu gehörigen Katalog in einer lettischen Fassung.
Bis August werden die zahlreichen Besucher Ruhenthals (200.000 jährlich) so Gelegenheit haben einiges über den Landkreis zu erfahren. Bereits zur Eröffnung kamen fast 2.000 Gäste, unter ihnen die lettische Kulturministerin und der deutsche Botschafter in Lettland. Mit dabei waren auch 16 Vertreter des Museumsvereins Burg Posterstein, die sich speziell für diese Ausstellung auf eine 3800 km lange Reise ins Baltikum begeben hatten.
Gern griffen die lettischen Museumskollegen den Postersteiner Vorschlag auf, 2011 zum 250. Geburtstag der Herzogin von Kurland eine gemeinsame Ausstellung vor zu bereiten. Dies soll dann ganz im Sinne der Herzogin wiederum ein wahrhaft europäisches Projekt werden.
Unterstützt wurde das Vorhaben von der Bürgerstiftung Altenburger Land und der AVS Auto Scholz GmbH, Gera.

Schloss Valençay
2007:
Wo ich einst residierte, wo ich Fürstin des Landes war...
Lebensstationen der Herzogin von Kurland.
Im Herbst 2006 weilten Vertreter der Kirchgemeinde Großstechau und des Museumsvereins Burg Posterstein in Paris, um an einer Feier zu Ehren der Herzogin von Kurland in der deutschen Kirche der französischen Hauptstadt teilzunehmen. Im Rahmen der Veranstaltung in der Kirche les Billettes wurde dort ein Abguss der Portraitplakette mit einem Abbild der Herzogin aus der Großstechauer Kirche angebracht. Wenige Tage später nahmen die Vertreter des
Museumsvereins am Jahrestreffen der „Gesellschaft der Freunde Talleyrands“ im französischen Schloss Valençay teil und besprachen gleichzeitig die Übernahme der Sonderausstellung „Wo ich einst residierte, wo ich Fürstin des Landes war...“
Die Ausstellung konnte daraufhin vom 5. Juni bis 2. September 2007 im ehemaligen Schloss des Ministers Talleyrand
vor 43.000 Besuchern gezeigt werden.
Bücher zum Thema:
Die Herzogin von Kurland im Spiegel
ihrer Zeitgenossen
Europäische Salonkultur um 1800
Zum 250. Geburtstag der Herzogin
von Kurland
Klaus
Hofmann (Herausgeber)
248 Seiten,
farbig
Museum Burg
Posterstein, 2011
ISBN
978-3-86104-086-6
29,00 Euro
Bei schriftlicher Bestellung erfolgt die Zusendung
des Buches auf Rechnung, zzgl. Versandkosten.