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Charlotte Elisabeth Konstanze von der Recke ist die ältere Schwester der
Herzogin Anna Dorothea von Kurland. Sie wird 1754 in Schönberg in
Kurland geboren. Von ihrem Mann, dem viel älteren Kammerherrn Georg von
der Recke, trennt sie sich jung. Sie beginnt danach ein unstetes
Reiseleben. Elisa kennt nahezu alle wichtigen Persönlichkeiten ihrer
Zeit persönlich - unter ihnen Goethe, Schiller, Kant, Nicolai,
Klopstock, Gleim, Graff und Tischbein. Sie unterhält freundschaftliche
Beziehungen zu den aufgeklärten Fürstenhöfen (z.B. Anhalt-Dessau) und
hat, wie ihre Schwester, Zutritt zu den königlichen Höfen in Berlin und
Warschau.
1784, während ihrer Reise durch Deutschland, wohnt Elisa bei Goeckingk
in Wülferode im Harz, wo sie Christoph August Tiedge kennen lernt. Seit
1784 ist sie mit der Familie Körner befreundet.
Als
Schriftstellerin verfasst sie Lyrik, Reiseliteratur und geistliche
Lieder, die vom Leipziger Thomaskantor Hiller vertont werden. 1787
entsteht die Streitschrift “Nachricht von des berühmten Cagliostro
Aufenthalt in Mitau im Jahre 1779 und dessen magischen Operationen”
(Freimaurer).
Zwischen 1789 und 1804 führt sie Tagebücher von ihren Reisen.
Seit 1804 lebt sie mit dem Schriftsteller Christoph August Tiedge
zusammen.
Beide reisen gemeinsam durch Europa und weilen oft in Karlsbad und
Löbichau. Ab 1818 besitzt Elisa von der Recke ein Haus in der Dresdner
Neustadt, wo sie ebenfalls einen Salon unterhält.
1833 stirbt Elisa von der Recke in Dresden. Tiedge wird ihr
Universalerbe.
© Museum Burg
Posterstein, 2005
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