Die Sammlung Riewe
Eine Stiftung an das Museum im Jahr 1994
von Jürgen P. Riewe & Carolin Riewe aus Hannover.
Alljährlich zur Weihnachtszeit erobern Krippensammlungen die Museen in aller Welt. In den meisten Fällen handelt es sich um Privatsammlungen, die die übrige Zeit des Jahres in den Hausdepots schlummern. Zu den Glücksfällen gehört es, wenn es gelingt, eine geschlossene Sammlung dauerhaft an ein Museum zu bringen und so die Zusammengehörigkeit langfristig für die Öffentlichkeit zu sichern. Historische Sammlungen zur Krippenkunst bilden dabei
genauso wenig eine Ausnahme wie zeitgenössische, zeigen sie doch die Vielfalt der Darstellung der Geburt Christi und bieten dem Museumsbesucher Freude und Anregung zum Nachdenken gleichermaßen. Zur Sammlung gehören die Krippen, eine Bibliothek und ein Archiv. Eine Publikation fasst die wichtigsten Exponate zusammen und kann im Museum erworben werden.
Noch bevor die Exposition 1994 das erste Mal im Museum Burg Posterstein gezeigt wurde, hatten sich die Sammler, angeregt durch persönliche Begegnungen entschlossen, ihre Sammlung dem Museum Burg Posterstein zu stiften. Diese Entscheidung ist nicht nur getragen von besonderen Erinnerungen an ihren Lebensabschnitt im Altenburger Land, sondern beinhaltet das Bekenntnis zur Verantwortung des Sammlers, seine Sammlung in der Gesamtheit auch
nachfolgenden Generationen zugänglich zu machen.
Jürgen P. Riewe starb im Oktober 2007.
Bestand
Krippen; über 340 Positionen
Bibliothek
Volkskundliches zum Thema „Weihnachten“; 170 Bände
Archiv
Volkskundliches zum Thema „Weihnachten“
1500 Stichworte von A (Aberglauben) bis Z (Zwölften)
Begriffserklärungen, Quellenangaben, Zeitungsausschnitte, Fotos, sonstige Informationen
Veröffentlichung
Katalog: 'Weihnachtskrippen', Sammlung Riewe
© Museum Burg Posterstein, 1995
Verkaufspreis: 2,50 € , zzgl Versandkosten