Elisa von der Recke (1754-1833) |

Elisa von der Recke (1754-1833)

Die Schriftstellerin Elisa von der Recke ist die Halbschwester Anna Dorotheas von Kurland.

Die Schriftstellerin Elisa von der Recke ist die Halbschwester Anna Dorotheas von Kurland.

Die Schriftstellerin Elisa von der Recke ist die Halbschwester Anna Dorotheas von Kurland.[/caption]Charlotte Elisabeth Konstanze von der Recke ist die ältere Schwester der Herzogin Anna Dorothea von Kurland. Sie wird 1754 in Schönberg in Kurland geboren. Von ihrem Mann, dem viel älteren Kammerherrn Georg von der Recke, trennt sie sich jung. Sie beginnt danach ein unstetes Reiseleben. Elisa kennt nahezu alle wichtigen Persönlichkeiten ihrer Zeit persönlich – unter ihnen Goethe, Schiller, Kant, Nicolai, Klopstock, Gleim, Graff und Tischbein. Sie unterhält freundschaftliche Beziehungen zu den aufgeklärten Fürstenhöfen (z.B. Anhalt-Dessau) und hat, wie ihre Schwester, Zutritt zu den königlichen Höfen in Berlin und Warschau.

1784, während ihrer Reise durch Deutschland, wohnt Elisa bei Goeckingk in Wülferode im Harz, wo sie Christoph August Tiedge kennen lernt. Seit 1784 ist sie mit der Familie Körner befreundet.

Als Schriftstellerin verfasst sie Lyrik, Reiseliteratur und geistliche Lieder, die vom Leipziger Thomaskantor Hiller vertont werden. 1787 entsteht die Streitschrift “Nachricht von des berühmten Cagliostro Aufenthalt in Mitau im Jahre 1779 und dessen magischen Operationen” (Freimaurer).

Zwischen 1789 und 1804 führt sie Tagebücher von ihren Reisen.

Seit 1804 lebt sie mit dem Schriftsteller Christoph August Tiedge zusammen.

Beide reisen gemeinsam durch Europa und weilen oft in Karlsbad und Löbichau. Ab 1818 besitzt Elisa von der Recke ein Haus in der Dresdner Neustadt, wo sie ebenfalls einen Salon unterhält.

1833 stirbt Elisa von der Recke in Dresden. Tiedge wird ihr Universalerbe.