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Wolfgang Stöcker im Portrait

Auf Wolfgang Stöcker, der in Köln Geschichte und Kunst studiert hat, ist das Museum Burg Posterstein im Jahr 2015 durch die Social Media-Aktion #Kunstputz des Kölner „Kollektivs für Kreativitätscoaching und Kulturevents – Herbergsmütter“, aufmerksam geworden. Die drei „Herbergsmütter“ Anke von Heyl, Ute Vogel und Wibke Ladwig veranstalteten ihr Projekt Kunstputz nämlich nicht nur in Köln vor Ort, sondern auch auf Twitter. Dort kam man ins Gespräch und das Museum Burg Posterstein, neugierig geworden, sendete eine Staubprobe aus dem Verlies der Burg nach Köln. Wolfgang Stöcker nahm die Probe dankbar in sein umfangreiches Staubarchiv auf.

2017 fuhren Marlene Hofmann und Franziska Engemann vom Museum Burg Posterstein nach Köln und besuchten Wolfgang Stöcker in seinem Atelier. Im Gepäck hatten sie mehrere Postersteiner Staubproben, die seither – vermischt mit Wachs – zu kleinen Skulpturen gewachsen sind.

Mitte August 2017 reiste Wolfgang Stöcker schließlich zur ersten Staubexpedition nach Posterstein und fotografierte, dokumentierte und „entnahm“ weitere Staubproben. Die Idee für eine gemeinsame Ausstellung wurde Realität und in einer zweiten Staubexpedition im April 2018 fortgesetzt und kulminiert in Ausstellung und Lesebuch “Zum Wesen des Staubes”. Wibke Ladwig von den Herbergsmüttern erstellte 2019 für die Ausstellung dieses Portrait Wolfgang Stöckers.