DIE FERNE & DIE NÄHE – Fotografie von Ulrich Fischer


Datum + Uhrzeit:
11.02.2017 - 30.04.2017, ganztags / all day

Ort: Sonderausstellung - Museum Burg Posterstein

Der Thüringer Fotograf Ulrich Fischer beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit der Kunst, außergewöhnliche Momente auf Fotos festzuhalten. Er lebt und arbeitet heute freiberuflich in Grümpen, Landkreis Sonneberg.

Das abgebildete Foto trägt den Titel „NYC_374“, 34 x 50 cm, 2012.

Termine:

12. Februar, 15 Uhr, Galerie des Museums: Feierliche Eröffnung mit Ulrich Fischer
2. April, 15 Uhr, Museum Burg Posterstein: Vortrag “Von Altenburg (Thüringen) nach Altenburg (Missouri, USA)” über die Auswanderungswelle im 19. Jahrhundert
1. Mai, 15 Uhr, Museum Burg Posterstein: Finissage mit Ulrich Fischer

mehr im Blog: Visuelle Reise in die USA mit Ulrich Fischer

South Dakota, Nr.256, 2009 von Ulrich Fischer

South Dakota, Nr.256, 2009 von Ulrich Fischer

Über seine Motivation schreibt er Folgendes:

Der Prozess des bewussten Kunst-Wollens begann bei mir wohl mit Beginn des Studiums an der HGB in Leipzig. Alles, was vorher passiert ist, war eher forsch und unbekümmert, ohne nennenswerte Vorbilder außerhalb meines Lebensumfeldes, allein geprägt durch den selbstverständlichen Umgang mit Landschaft und den sich in ihr bewegenden Figuren, die im Übrigen auch Gesichter hatten.

Dann wie ein Sog: der tägliche Umgang mit einem nahezu undurchdringlichen Wust an Bildern, Auffassungen, großen Namen und Bücher, Bücher, Bücher! Irritationen und verzweifelte Suche nach Form, Struktur und Raum – damals wie heute (auch das habe ich dort gelernt und das bleibt mir)!

Nicht der Louvre (leider), sondern das Puschkin-Museum und die Eremitage öffnen in dieser Zeit erstmals die Augen für die wesentlichen Dinge im Leben; amerikanische Literatur und Photographie machen das nie-gesehene tatsächlich. Ja, ich bemühe mich (s.o.) und ich „schieße“ keine Bilder. Und ich stelle mich in Frage, fast täglich, ist das nicht eine Qual? Und manchmal gelingt eine Kleinigkeit (ein ganz kurzer Moment der unbändigen Freude) und manchmal interessiert mich auch die Farbe.

Am meisten ist es jedoch das Licht (das im Norden und das im Süden, oder das ich im Studio selbst anknipse) und seine Offenbarungen, die Lust zum Arbeiten in mir erregen. Eine Stimmung wird zum wahrhaftigen und ehrlichen Bild, das macht mich froh! Träume? Ja natürlich! Sibirien: habe ich angefangen, Nordamerika auch, aber in Timbuktu und am Südhang des Thüringer Waldes gibt es noch eine Menge zu sehen, glaube ich.

Was bleibt? Wahrscheinlich ein Berg Papier, für den sich nur Wenige interessieren.

U. Fischer, 2016

Nächste Veranstaltung:

Wir werden 125! - Peter Zaumseil & Ludwig Laser - Malerei, Grafik & Keramik
01.08.2020 - 15.11.2020
Gemeinschaftsarbeit von Ludwig Laser (Keramik) und Peter Zaumseil (Malerei & Grafik)

Der Künstler Peter Zaumseil aus Elsterberg im Vogtland wird 65. Der Keramiker Ludwig Laser aus Berga feiert seinen 60. Gemeinsam geben sie auf Burg Posterstein einen umfangreichen Einblick in ihr Schaffen. Zu sehen sind Malerei, Holzschnitte, Grafiken und Keramik.

Familienausstellung: Aus dem Alltag eines Burgherrn
03.10.2020 - 28.02.2021

Die beliebte Familienausstellung „Die Kinderburg“ soll eine Fortsetzung finden: Thematisch steht der Alltag eines Burgherrn in Friedenszeiten im Mittelpunkt. Multimedial und interaktiv entdecken große und kleine Besucher dabei, wie eine mittelalterliche Burg mit Wasser versorgt wurde und welche Aufgaben der Burgherr als Gerichtsherr für die umliegenden Dörfer hatte. Und auch die Postersteiner Burggeister Posti und Stein haben ihre Finger mit im Spiel.

Herbstferien auf Burg Posterstein: Hatten Ritter einen Wasserhahn?
16.10.2020 - 01.11.2020
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Gar nicht so einfach, fließendes Wasser einen Berg hinauf zu befördern! In den Herbstferien können Familien in kleinen Schatzsucher-Prüfungen und Rätseljagden herausfinden, wie die Menschen im Mittelalter das anstellten.

Kleine Schatzsucher-Prüfungen für Familien mit Kindern zum Thema „Hatten Ritter einen Wasserhahn?” finden am 21. und 28. Oktober um 10.30 Uhr und 14.30 Uhr statt. Sie dauern etwa 20 Minuten.

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