Die Sammlungen zur Kulturgeschichte des Altenburger Landes im Museum Burg Posterstein umfassen u.a. Möbel, Waffen, Alltagsgegenstände aus verschiedenen Epochen, wie z.B. Altenburger Trachten, Grafik, Archivalien und seltene Bücher.

Die Möbelsammlung vereint historisch wertvolle Möbel aus verschiedenen Zeitepochen von der Renaissance bis in 20. Jahrhundert. Die ältesten und schönsten Stücke werden in der ständigen Ausstellung gezeigt: u.a. ein gotischer Vorratsschrank um 1450, eine Schenkschive von 1598, Kredenz um 1650 oder ein Dielenschrank um 1680 oder der Gerichtsschrank mit eingebauter Treppe aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert.

Besonders hervorzuheben sind ein Himmelsglobus von Johann Gabriel Doppelmayer, aus dem Jahr 1728, eine Blocksonnenuhr aus dem 17. Jahrhundert oder ein messingbeschlagenes Reisebureau aus dem 17. Jahrhundert.

In der Grafik-Sammlung ragen Burg- und Ortsansichten, sowie die Lithografien aus der „Kirchengallerie des Herzogthums Sachsen-Altenburg“ heraus.

Ergänzung findet dieser Komplex durch eine Sammlung Ansichtskarten aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Herausragend ist ein 18 Meter langes Rollbild von Heinrich Geißler zum Leipziger Festzug zur Reformationsfeier von 1830.

Der Bestand an bäuerlichen Trachten des Altenburger Landes zeigen die eigenständige Kultur der Altenburger Bauern, die sich ausdrückt in der Bauart der Höfe, einer eigenen Mundart, Tracht, Traditionen wie Hochzeitszeremonie, Bauernreiten (Hochzeitszug), oder Gasthofkultur mit großen Sälen (Erfindung des Skatspiels). Dazu gehören auch Bilder des sogenannten Bauernmalers Friedrich Mascher aus dem 20. Jahrhundert.

Die Krippensammlung des Museums Burg Posterstein zeigt die ganze Vielfalt der Darstellung der Geburt Christi. Hier reicht ein Foto und dann der Link zur Krippensammlung und zur digitalen Ausstellung

Die einmalige Sammlung zur Geschichte der Schmöllner Knopfindustrie wird in zwei Häusern in der Stadt Schmölln gezeigt. Im Bestand befinden sich über 1800 Musterknopfkarten mit tausenden, in Schmölln hergestellter Steinnuss-, Horn- und Kunststoffknöpfe, ferner Schriftgut, Fotografien, Anschauungs- und Dokumentationsmaterialien, Rohstoffe zur Knopfherstellung und letztlich Knopfmaschinen.

Die Bibliothek des Museums Burg Posterstein verfügt über einen Bestand von über 7000 Büchern und einzelnen Handschriften, von denen etwa 650 Bände aus dem 16. bis 19. Jahrhundert stammen. Hier ragen eine Bibelsammlung, zwei Erbbücher der Familie Pflugk (1550 und 1704), ein Hausvaterbuch („Oeconomus prudens et legalis oder Allgemeiner kluger und Rechtsverständiger Hauß-Vatter, 1702) oder eine Genealogische Adelshistorie von 1736 heraus.

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