Mit der Aktion #GartenEinsichten möchten wir Sie einladen, mit uns Ihre Gedanken über Gärten zu teilen! Das kann Ihr Lieblingsgarten sein, ein öffentlicher Park, den Sie gern besuchen, oder eine der drei unten im Formular gestellten Fragen beantworten. Die Mitmach-Aktion ist Teil der Ausstellungsreihe „Grünes im Quadrat“ der vier Altenburger Museen.

=> Senden Sie uns hier Ihre #GartenEinsichten!

Wir sammeln alle Meinungen über dieses Formular sowie über den Hashtag #GartenEinsichten auf Facebook, Instagram und Twitter und werten sie hier auf der Seite regelmäßig aus.

Ausgewählte Antworten zitieren wir auf einem Bildschirm in der Ausstellung #GartenEinsichten “Wie der Gärtner, so der Garten” im Museum Burg Posterstein.

Wenn Sie uns Ihren Namen mitteilen möchten, schreiben Sie ihn gern unter Ihre Antwort. Die Beantwortung aller Fragen ist völlig freiwillig. Bitte seien Sie sich bewusst, dass wir Ihre Antworten gegebenenfalls zitieren und öffentlich teilen. Bitte achten Sie darauf, Ihre Meinung höflich zu formulieren. Unangemessene Beiträge werden gelöscht.

Herzlichen Dank fürs Mitmachen!


Ein Bauerngarten im Altenburger Land - Mitmach-Aktion #GartenEinsichten (Foto: Petra Nienhold)
Einsichten in einen Bauerngarten im Altenburger Land (Foto: Petra Nienhold)

Die Mitmach-Aktion #GartenEinsichten läuft über die gesamte Dauer der Ausstellungszeit. Hier veröffentlichen wir den aktuellen Stand über die Beteiligung an der Aktion. Später wird es auch Zusammenfassungen als Blogpost, Pressemeldung oder vor Ort in den Museen geben.


Auswertung #GartenEinsichten – Stand 30. Juli 2021

813 Fotos von 102 Accounts auf Instagram
697 Tweets von 47 Accounts auf Twitter
100+ Posts von ca. 28 Accounts auf Facebook
14 Videos von 6 Accounts auf YouTube (Playlist #GartenEinsichten) & Vimeo
7 Blogposts in 5 Blogs (hier verlinkt)
17 #GartenEinsichten per Formular (hier eingefügt)
Hier geht’s zu unserem Pinterest-Board #GartenEinsichten


Besondere #GartenEinsichten: 

Themenwoche #GartenEinsichten des Jugendstilforum Bad Nauheim auf Instagram und Twitter: Das Jugendstilforum stellt ausführlich in Bild und Text verschiedene historische Schmuckhöfe vor. Hier geht’s zur Zusammenfassung.

Gartenarchitektin Christiane Nienhold gibt auf Twitter und Instagram geschichtliche Einblicke in die historischen Gärten des Altenburger Landes.

Federal Garden Show Brandenburg 2015 – Location Rathenow (Foto: G. Matthias Schüler)

Der Fotograf Matthias Schüler aus dem Harz, der sich schon an der Online-Ausstellung #Schlössersafari aktiv beteiligt hat, teilte seit dem ersten Aktionsaufruf im Februar 2021 auf Twitter Fotos seiner Lieblingsgärten – insgesamt um die 160 Fotos!

Petra Nienhold teilt auf Instagram und Facebook Vorher-Nachher-Ansichten historischer Gärten im Altenburger Land.

Peter Soemers verknüpft auf Twitter den Aufruf #GartenEinsichten mit der für Sommer im Museum Burg Posterstein geplanten Ausstellung über Ernst Welker, indem er Gartenbilder des Malers twittert, die in der europäischen Online-Bibliothek Europeana verzeichnet sind.

Screenshot vom #GartenEinsichten Instagram-Post der Künstlerin Sabine Müller
Screenshot vom #GartenEinsichten Instagram-Post der Künstlerin Sabine Müller

Die Künstlerin Sabine Müller hat für die Mitmach-Aktion eine Druckgrafik mit Gartenmotiv aus dem Schlosspark Tannenfeld neu aufgelegt und auf ihrem Instagram-Account und in ihrem Blog geteilt. Die kleine Serie stellt sie dem Museum Burg Posterstein zur Verfügung. Weitere Infos dazu folgen.

Marion von C teilt auf Twitter sowohl Bilder von verlassenen und liebevoll gepflegten Schrebergärten als auch von frühlingshungrigen Villengärten.

Schloss Friedenstein gibt per YouTube-Video Einblicke in historische Blumenbücher aus dem Gothaer Bestand:

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Die Liebermann-Villa gibt Video-Einsichten in den Garten Max Liebermanns:

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@hollerbluete postet auf Instagram stimmungsvolle Gartenfotos in Kombination mit Gedichten und sinnreichen Sprüchen:

Screenshot eines #GartemEinsichten-Beitrags von @hollerbluete auf Instagram
Screenshot eines #GartenEinsichten-Beitrags von @hollerbluete auf Instagram

Mitmach-Aktion in der Mitmach-Aktion: Die Kulturagent*innen Thüringen und die Künstlerin Rosmarie Weinlich teilen auf Instagram eine kreative Bastelanleitung für einen DIY Dachgarten aus alten Milchkartons – quasi als kreatives, bienenfreundliches Upcycling. Wer seine eigenen Werke teilen möchte, kann dafür den Hashtag #diyDachgärten nutzen und die Künstlerin @rosmarieweinlich und die @kulturagentinnenthueringen markieren.

Aufruf zur Bastel-Aktion #DIYDachgarten von den Kulturagentinnen Thüringen und Künstlerin Rosmarie Weinlich

Eine Art persönliches Garten-Tagebuch aus dem Kleingarten teilt @gartennr55 auf Instagram mit unserer Aktion #GartenEinsichten

Tägliche Updates aus dem Schrebergarten teilt @gartennr55 auf Instagram
Tägliche Updates aus dem Schrebergarten teilt @gartennr55 auf Instagram

DerBaum geht für #GartenEinsichten in seinem Blog auf Spurensuche im Röhrsdorfer Grund, mitten in einem der größten Obstanbaugebiete Sachsens. Der Artikel soll noch fortgesetzt werden.

Blogger DerBaum auf #GartenEinsichten Spurensuche im Röhrsdorfer Grund (Foto: DerBaum/Frau r4pun2el)
Blogger DerBaum auf #GartenEinsichten Spurensuche im Röhrsdorfer Grund (Foto: DerBaum/Frau r4pun2el)

Das Museum Kloster Veßra und Sandra Ruck geben unter unserem Hashtag regelmäßig Einblicke in den schönen Klostergarten im Museum Kloster Veßra. Übrigens dieser Garten auch unser Beispiel für einen Klostergarten in Thüringen in unserer Ausstellung.

Unsere Frage “Was bedeutet Gärtnern für Ihren Alltag?” hat @der_kleine_zaubergarten auf Instagram beantwortet: “Für mich, Lisa, Besitzerin vom kleinen Zaubergarten ✨ bedeutet Gärtnern vor allem Erholung und absolute Freude im Alltag.
Das Gärtnern lehrt mich achtsam zu sein und Dinge zu sehen und zu beobachten, an denen wir im Alltag meistens achtlos vorbeilaufen. Und genau das macht mich dann auch glücklich und gelassen im Alltag.”

Auch von ihren Abonnenten hat die Zaubergärtnerin eine ganze Reihe antworten bekommen: “Gärtnern hat für mich Meditatives. Es entspannt, man hat Erfolgserlebnisse, kann sich erfreuen. 🌼🙋‍♀️🌻”, “Vorfreude, wie entwickelt sich was, wie schmeckt was, wie sieht welches Blümchen aus. Ehrfurcht vor der Natur, Respekt voller Umgang mit anderen Lebenswesen. Farbe ins Leben bringen. Aber auch Entspannung und Genuss und Freude. Freude, oder die Insekten, die so fröhlich rumflattern, Vögel, die zufrieden zwitschern. Garten und Gärtnern bedeutet für mich vieles” und “Auszeit vom Alltag, bewusst jede Blüte zu betrachten, Obst und Gemüse anzubauen und es zu essen. Oase des Glückes diesen Ort zu haben. Und zu schauen wie ich die Pflanzen unterstützen kann, Tiere die bei mir im Garten leben oder zu Besuch kommen.”

Screenshot des Instagram-Posts von @der_kleine_zaubergarten
Screenshot des Instagram-Posts von @der_kleine_zaubergarten

Jörn Brunotte teilt #GartenEinsichten aus verschiedenen Künstlergärten – darunter aus den Gärten von Emil Nolde, Karen Blixen, Max Liebermann und Hans Fallada.

#GartenEinsichten von Jörn Brunotte aus dem Künstlergarten von Hans Fallada
#GartenEinsichten von Jörn Brunotte aus dem Künstlergarten von Hans Fallada

Michael Bauer bloggt #GartenEinsichten aus dem Museum Viernheim, wo vor langer Zeit ein Legionär der XII. Legion seinen Schuhabdruck in einem Ziegel hinterließ. Den Garten des Museums hatte er ganz für sich allein.

Screenshot vom Instagram-Post von Michael Bauer aus dem Garten des Museums Viernheim
Screenshot vom Instagram-Post von Michael Bauer aus dem Garten des Museums Viernheim

In der Video-Reihe “Gartengeschichten” stellt das Residenzschloss Altenburg in kurzen Videos historische Gärten im Altenburger Land vor und gibt Einblicke in die Ausstellungsreihe “Grünes im Quadrat”. Mit je eigenen Ausstellungen sind beteiligt: Das Residenzschloss Altenburg, das Lindenau-Museum Altenburg, das Museum Burg Posterstein und das Naturkundemuseum Mauritianum. Alle Videos sammeln wir natürlich in der Playlist #GartenEinsichten.

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Eine wunderschöne Liebeserklärung: Die Thüringer Keramiker Angelika Kühn-von Hintzenstern verfasste zu unserer Mitmach-Aktion einen wunderschönen, poetischen Text mit dem Titel “(M)eine Liebeserklärung für den Garten”. Darin schreibt sie: “Meinem Garten gilt morgens der erste und abends der letzte Blick. Zumindest im Frühjahr, Sommer und Herbst. Im Winter scheint es mir unvorstellbar, daß im Frühling wieder das Erwachen der Pflanzen, das Wachsen und Blühen beginnt.” und weiter: “Manchmal wird es mir zu viel mit der Arbeit im Garten und ich denke daran den ohnehin kleinen Garten zu verkleinern. Aber dann verschiebe ich es Jahr um Jahr. Und so nimmt wieder alles seinen Lauf und ich freue , genieße, ärgere mich ein weiters Jahr. Ein Leben ohne meinen kleine Garten kann und will ich mir nicht vorstellen.” Hier gibt es den gesamten Text.

Beispielbild Gartenblumen rot, blau und grün
Garten leuchtet in rot, blau und grün

Ganz ausführliche und persönliche Einsichten in den privaten Garten, garniert mit Fotos aus den vergangenen Jahrzehnten und selbst verfassten Gedichten, bekamen wir aus Ponitz im Altenburger Land. Hier eine Kostprobe eines Gedichts:

Blumenstrauß - Foto: Monika Dietrich

Ein Blumenstrauß,
Gepflückt auf sonniger Wiese –
Gelb von der Scharfgarbe,
Blau vom Salbei,
Weiß der Kamille
Und dazwischen blühende Gräser –

Sommer, zusammengefasst,
zusammengebunden.


#GartenEinsichten per Formular

Über unser Online-Formular freuen wir uns über längere Gedanken und Antworten zum Gartenthema.

Per Formular und Kommentare unter Posts eingegangene Antworten:

Was bedeutet Ihnen ein Spaziergang im Park?

“In einem Wort: Erholung. Was spielt dabei eine Rolle? Bewegung / weg vom dominanten Bildschirm / eine andere Realität sehen und erfahren, nämlich die Natur, die unser Leben vielmehr trägt und bestimmt als wir wahrhaben wollen.” (anonym)

“Erholung, Entspannung und Inspirationsquelle” (anonym)

“Lustwandeln” (anonym)

“Achtsamkeit” (anonym)

“Entspannung, Heilung, Auftanken, Erdung, Genuß, Hoffnung, Seele baumeln lassen… der Natur zuhören:-)” (anonym)

“Dafür gehe ich sogar einen “Umweg” wenn ich zu Fuss zur Arbeit gehe.” (anonym)

“Entspannung, Erholung, Beobachtung von Tieren.” (anonym)

“ruhe, abwesenheit von der welt und gleichzeitiges eintauchen in selbige…” (anonym)

“Erholung, Ruhe, Schönheit (je nach Park)” (anonym)

“Durchatmen, meinen Körper und vorallem meinen Geist spüren, bei mir ankommen” (anonym)

“Man atmet die frisch von der Quelle, also den Pflanzen, erzeugte Luft und lässt das Grün auf die Augen und das Gemüt wirken. Das tut einfach gut.” (anonym)

“Wahrnehmung des Wechsels der Jahreszeiten.” Karsten Jarmer

“Kleine Auszeit, sobald das Eingangstor passiert ist. Atmen, lauschen, schauen, wandeln, Sichtachsen genießen, stehenbleiben…” @sufloese auf Twitter

“Ruhe, Frieden, Nähe zur Natur” (anonym)

“Erholung und Entspannung” (anonym)

“Als wir noch in einer sehr großen Stadt wohnten, war der Spaziergang im Park zuerst einmal eine Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, also schweißtreibend mit einem Kind an der Hand und einem Baby im Kinderwagen. Dann aber blieb man den ganzen Tag im Grünen und genoss die Freiheit, dem Hochhaus entkommen zu sein. Da konnte man endlich die Seele baumeln lassen und das größere Kind konnte alle Spielplätze erobern. Wunderbar war das für uns alle. Es war purer Luxus, denn mehr als einmal im Monat war dieser Ausflug selten möglich. Damals also Luxus. Heute sind wir aufs Land gezogen und genießen die Natur und schätzen sie ganz anders. Wir haben gemerkt, was uns in der Stadt fehlte. Der Mensch braucht die Natur zum Leben. Sie ist durch nichts zu ersetzen.” (anonym)

“Alles” (Angelika Kühn von Hintzernstern)

“Ruhe, Innere Einkehr, Grün, die Arbeit und die Weitsicht von Gartenkünstlern bewundern” (anonym)


Was bedeutet Gärtnern für Ihren Alltag?

“Die Frage kann ich nicht beantworten; wir haben keinen Garten und arbeiten nirgendwo mit.” (anonym)

“Bunte, grüne Oase auf dem Balkon gestalten” (anonym)

“Abtauchen und beobachten” (anonym)

“Achtsamkeit, ein Ausgleich, Erdung” (anonym)

“…der Natur zuschauen;-) Ich liebe es, meinen Pflanzen beim Wachsen zuzuschauen, Macht abzugeben und Gelassenheit zu lernen.” (anonym)

“Leider nichts, da wir keinen Garten haben.” (anonym)

“Entspannung und Freude” (anonym)

“Kein eigener Garten… der Garten meiner Eltern ist ein Traum… seit einem Jahr nicht mehr da gewesen 😢” – @reisehop als Antwort auf Instagram-Post

“ich hab keinen garten (mehr)” (anonym)

“Freude am Pflanzen und Wachsen, Bereitstellung von Lebensraum für Tiere, Nahrung für mich, Duft, vom Stress frei werden” (anonym)

“Mich erden. Ganz auf dem Boden ankommen und sehen was wesentlich ist und zu sehen was Lebend auch bedeutet.” (anonym)

“Es ist eine Tätigkeit, die den Menschen auf direktestem Weg ernährt und auf entfemdetes Arbeiten und dessen Gelderwerb verzichten kann, da die Produkte des Gärtnerns ohne den Umweg des Tauschmittels Geld konsumiert werden können.” (anonym)

“Schaffung meines eigenen Paradieses aus der mich nur die Natur vertreiben kann.” Karsten Jarmer

“Sehen wie etwas gedeiht finde ich toll” (anonym)

“leidenschaftliche Gemüseanbauerin 😉 Bin bei schönen Wetter fast täglich im Garten …” (anonym)

“Seit Jahrzehnten haben wir nun einen Garten und dieser Garten ist für uns Arznei, Gesundheit, gute Laune. Gerade als Rentner ist er jeden Tag eine Herausforderung und ein Erlebnis.” (anonym)

“Für mich, Lisa, Besitzerin vom kleinen Zaubergarten ✨ bedeutet Gärtnern vor allem Erholung und absolute Freude im Alltag.
Das Gärtnern lehrt mich achtsam zu sein und Dinge zu sehen und zu beobachten, an denen wir im Alltag meistens achtlos vorbeilaufen. Und genau das macht mich dann auch glücklich und gelassen im Alltag.” @der_kleine_zaubergarten auf Instagram

“Gärtnern hat für mich Meditatives. Es entspannt, man hat Erfolgserlebnisse, kann sich erfreuen. 🌼🙋‍♀️🌻” – Als Reaktion auf einen Post von @der_kleine_zaubergarten auf Instagram

“Vorfreude, wie entwickelt sich was, wie schmeckt was, wie sieht welches Blümchen aus. Ehrfurcht vor der Natur, Respekt voller Umgang mit anderen Lebenswesen. Farbe ins Leben bringen. Aber auch Entspannung und Genuss und Freude. Freude, oder die Insekten, die so fröhlich rumflattern, Vögel, die zufrieden zwitschern. Garten und Gärtnern bedeutet für mich vieles” – Als Reaktion auf einen Post von @der_kleine_zaubergarten auf Instagram

“Auszeit vom Alltag, bewusst jede Blüte zu betrachten, Obst und Gemüse anzubauen und es zu essen. Oase des Glückes diesen Ort zu haben. Und zu schauen wie ich die Pflanzen unterstützen kann, Tiere die bei mir im Garten leben oder zu Besuch kommen.” – Als Reaktion auf einen Post von @der_kleine_zaubergarten auf Instagram

“Arbeit mit den Händen, Erfolgserlebnisse und Niederlagen, Ausprobieren” (anonym)


Wie sieht für Sie der Garten der Zukunft aus?

“Im Garten der Zukunft ist nicht nur Schönheit ein wichtiger Faktor, sondern auch Umweltbewusstsein, Biodiversität und die Fähigkeit, vor Ort und selber gesunde Nahrung zu erzeugen. Der ‘Nutzgarten’ kann auch schön sein und unser Menschsein bereichern. Er kann und sollte auch mitten in der Großstadt vorhanden sein.” (anonym)

“Gärtnern, damit Insekten weiter leben können (Blumen, Pflanzen, die Nahrung für Insekten sind) und einen gesunden Wald gestalten, um dem Klima stand zu halten.” (anonym)

“Farbig und wild – Mehr Platz für Krabbelviecher :)” (anonym)

“GRÜN!” (anonym)

“Bunt und voller unterschiedlichen Lebens” (anonym)

“Alles außer Schotter!! Bunt muss es sein. Und blühen. Mit wilden Ecken.” (anonym)

“Der Garten der Zukunft ist kein Schaustück, er ist Lebensraum.” (anonym)

“Am Besten wie ein englischer Park mit großen alten Bäumen und Gehölzen, aber zusätzlich mit vielen insektenfreundlichen Flächen.” – @egttoeg als Antwort auf Insta-Post

“grün und bunt (hoffentlich), unübersichtlich, ruhig” (anonym)

“auf Hausdächern, für Insekten, ohne Kies’gärten’ oder ähnlichen Unfug, notwendig zur Ernährung” (anonym)

“Das Thema Trockenheit und Wasser/ Klimawandel treibt mich um. Ein Kreislaufsystem, indem Wasser zurückfindet für mehrmalige Nutzung und weniger Wasserbverbrauch. /resistentere Pflanzen und Sträucher. Schaffung insektenfreundlicherer Gärten. Auch der Eigenanbau/Nutzung von Gemüse und Obst wird zukünftig wieder stärker berücksichtigt werden.” (anonym)

“Im Garten der Zukunft sollte regionales Gemüse zur Selbstversorgung angebaut werden.” (anonym)

“Verbindung von natürlichen Prozessen und anthropogener Nutzung.” Karsten Jarmer

“Dezentral, offen, gemeinsam geführt” (anonym)

“Vielfalt, überall zu finden: also auch in jeder Ecke von Großstädten #urbangardening #Dachbegrünung” (anonym)

“So wie unser Garten. Vogel -und Insektenfreundlich. Mit Beeren und Angebautem zum Naschen und Probieren, mit Kräutern und mit vielen Sitzecken und Sichtwinkeln.Mit Wildheit von Blumen und blühenden Stauden, Obstbäumen und Rasen. usw.” (anonym)

“Hier kann ich nur der Hoffnung Ausdruck verleihen, daß es trotz Klimawandel und den damit einhergehenden Wetterveränderungen wie Stürme, Hitze, Starkregen etc. noch Gärten geben wird. Daß Menschen immer Gärten wollen, brauchen und lieben werden daran zweifele ich nicht.” (Angelika Kühn von Hintzenstern)

“Den Klimawandel beachtend.Keine Gärten des Grauens mehr.” (anonym)


Weitere #GartenEinsichten per Formular

“Die Natur nimmt sich alle Zeit der Welt, manchmal schadet es nicht sich daran ein Beispiel zu nehmen.” (anonym)

“Wer einfach mal wachsen lässt, wird sich über die entstehende Vielfalt wundern.” (anonym)

“Gärtnern macht den Kopf klar.” (anonym)

“Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt. – Sprichwort aus Uganda –” (anonym)

(M)eine Liebeserklärung für den Garten

Meinem Garten gilt morgens der erste und abends der letzte Blick. Zumindest im Frühjahr, Sommer und Herbst. Im Winter scheint es mir unvorstellbar, daß im Frühling wieder das Erwachen der Pflanzen, das Wachsen und Blühen beginnt. Um an das Vogelfutterhaus oder den Kompost zu gelangen müssen zwei Pfade im Schnee geschoben werden und wenn es viel geschneit hat entstehen entlang dieser Pfade richtige Schneeberge. Ein merkwürdiger Anblick in meinem kleinen Garten, der in der warmen Jahreszeit unser erweitertes Wohnzimmer ist. Auch im Frühjahr wirkt der Garten eher kahl, bis auf die Ligusterhecke, die kleinen Apfelbäume, den Sommerflieder und den Pflaumenbaum. Und nicht zu vergessen die Efeuhecke zwischen den zwei Apfelbaumveteranen, die nur noch zu deren Halt geblieben sind. Die 14 Rosenstöcke und Kletterrosen habe ich vorsorglich etwas beschnitten, damit der Schnee nicht die Zweige abbricht und so bieten auch sie , sonst die Königinnen meines Gartens eher einen traurigen Anblick. Nach und nach verraten mit ersten Blättern die Frühblüher, die Tulpen, Narzissen, Osterglocken und Kaiserkronen wo ihre Zwiebeln in der Erde ruhen.Jetzt zeigt sich ob sie alle dort geblieben sind, wo ich sie im Spätherbst eingesetzt habe.Das ist keineswegs selbstverständlich, sorgen doch die Katzen mit ihrem Scharren in der lockeren Erde dafür, daß meine gestalterische Planung mitunter in Unordnung gerät. Katzen eben – eigene und fremde! Nun kommen sie wieder hervor die Stauden: der Mohn, der Rittersporn, der Frauenmantel, Pfingstrosen, Phlox, Eisenhut, der Fingerhut, Margariten, Glockenblumen, die Kugeldisteln und Lupinen.Erstaunt sehe ich wie viele es sind, wie sie sich breit machen auf den Rabatten und mir Arbeit bescheren. Umsetzten, Teilen, Schneiden, Binden sind jetzt meine täglichen Arbeiten bis zum Herbst.Pflanzen tue ich fast nichts mehr, nur die Dahlien kommen ins Freie und ein paar Töpfe mit schwarzäugiger Susanne, Mandevilla und Duftgeranien. Überhaupt : der Duft ! Wenn ich noch etwas pflanze dann nur mit Duft. Fast alle meine Rosen duften mehr oder weniger, der Jelängerjelieber, der Sommerflieder, der Phlox, der Lavendel und die Kräuter. Schließlich sollen im Sommer alle Sinne angesprochen werden: Form und Farbe für die Augen, Duft für die Nase, Geschmack für den Gaumen und für den Hörgenuss sorgen die Vögel. Aber der Garten hält nicht nur Gutes bereit. Einmal wäre ich fast vom herabfallenden großen Ast des alten Apfelbaumes getroffen worden (deshalb wurde er geköpft), die Rosen verletzten mich regelmäßig mit ihren Dornen (obwohl ich ihnen sage, daß ich es nur gut mit ihnen meine) und die Schmerzen im Rücken kennt jede(r) Gärtner(in). Manchmal wird es mir zu viel mit der Arbeit im Garten und ich denke daran den ohnehin kleinen Garten zu verkleinern. Aber dann verschiebe ich es Jahr um Jahr. Und so nimmt wieder alles seinen Lauf und ich freue , genieße, ärgere mich ein weiters Jahr. Ein Leben ohne meinen kleine Garten kann und will ich mir nicht vorstellen. Einzig ein Park könnte an seine Stelle treten – aber dann nur mit Gärtner.”
(Angelika Kühn-von Hintzenstern)

“Die Menschen sollten mehr im Einklang mit der Natur leben.” (anonym)